Ein System,das mitwächst.
Sie müssen heute nicht das Lager für übermorgen kaufen. Erweitern Sie Regale oder Shuttles einfach im laufenden Betrieb. Das System wächst mit Ihrem Unternehmen.
Shuttles statt Laufwege: Ihre Kleinteile kommen zum Mitarbeiter, nicht umgekehrt. Technik auf Konzern-Niveau, gebaut für den Mittelstand.
Cellgo bietet eine schlüsselfertige Installation, die es mittelständischen Unternehmen ermöglicht ihr Kleinteilelager effizient zu automatisieren. Die Waren stehen dabei in standardisierten Kisten in einem kompakten Regalsystem, und mobile Shuttles transportieren diese direkt zum Arbeitsplatz.
Sie müssen heute nicht das Lager für übermorgen kaufen. Erweitern Sie Regale oder Shuttles einfach im laufenden Betrieb. Das System wächst mit Ihrem Unternehmen.
Ihre Lieferfähigkeit hat oberste Priorität. Wir integrieren das Cellgo-System parallel und ohne Betriebsunterbrechung direkt in Ihr laufendes Tagesgeschäft.
Das System passt sich Ihrer bestehenden Infrastruktur an, nicht umgekehrt. Kein kostspieliger Umbau, keine aufwendigen Sonderkonstruktionen.
Zwei Millionen Produkte. Ein Cellgo-System. Alles auf Knopfdruck.
Dr. Finn Buttgereit, Geschäftsführer von Cellgo, und Nikolaus Wiegand, Mitglied der Geschäftsführung bei der Ziller GmbH & Co. KG, über Auswahl, Projektphase und den Alltag mit dem Cellgo-System.
Gesprächstranskript, für die Lesbarkeit leicht redaktionell bereinigt.
Finn Buttgereit: CEWE Fotobücher nutzt ein Cellgo-System zur Automatisierung ihrer Prozesse, und das schauen wir uns jetzt mal an. CEWE ist eine große Marke, die sehr bekannt ist, wenn man Fotobücher oder Fotoprodukte kauft. Wie kam die Zusammenarbeit zwischen CEWE und Cellgo zustande, und wie war eure Customer Journey mit Cellgo?
Julian Riesselmann: Grundsätzlich hatten wir den Bedarf nach einem Lagerautomaten. Wir haben am Anfang circa 20 Lieferanten angefragt, mit einer Lösung, die durchaus nicht von der Stange ist, würde ich sagen. Herauskristallisiert hat sich für mich Cellgo in dem Sinne, dass ich eindeutig das Gefühl hatte, dass man gewillt ist, auf unsere Wünsche und Ideen einzugehen und gemeinsam eine Lösung zu finden. Das war für mich der entscheidende Vorteil, wo ich gesagt habe: Wir gehen den Weg mit Cellgo.
Finn Buttgereit: Die individuellen Anpassungen waren aus Sicht von Cellgo durch das Baukastensystem möglich. Während des Projekts hatten sich zum Teil auch noch einmal Anforderungen verändert. Wie war da das Erlebnis, und wie hat die Zusammenarbeit funktioniert?
Julian Riesselmann: Wir sind mit einem groben Konzept in die ganze Thematik eingestiegen, sodass mir eigentlich klar war, dass sich im Laufe des Projekts wahrscheinlich noch etwas ändert. Es ist ehrlicherweise ein bisschen mehr geworden, was sich noch geändert hat. Glücklicherweise hat das Baukastensystem es möglich gemacht, dass wir jeden Wunsch, den wir hatten, umsetzen konnten. Als Beispiel: Drei Wochen vor Inbetriebnahme mussten wir die Höhe des Lagers noch einmal anpassen, was innerhalb von zwei Tagen gelöst war. Das ist so ein Erlebnis, wo sich die Stärken der Flexibilität zeigen.
Finn Buttgereit: Das Lager ist jetzt im produktiven Betrieb. Wie funktioniert es für euch, wie sind eure Erfahrungen?
Julian Riesselmann: Unsere Erfahrungen darf ich als Daumen hoch, positiv, beschreiben. Wir hatten, wie bei jeder Maschine aus meiner Sicht, am Anfang ein, zwei Punkte, die wir gemeinsam nachbessern mussten, aber auch das hat sehr schnell funktioniert: kurze Dienstwege, gute Kommunikation miteinander, sodass wir jetzt ein Lager hinter uns vorfinden, das durchaus einen guten Dienst leistet.
Finn Buttgereit: Ein Cellgo-System mit einigen hundert Behältern, das sich alle drei Stunden dreht. Julian, wofür wird das hier gebraucht?
Julian Riesselmann: Wir nutzen das Lager, um unsere Buchdecken, die wir für unsere Hardcover-Produktion benötigen, zwischenzupuffern. Das heißt, wir haben eine Maschine, die Buchdecken fertigt, vor das Lager geschaltet und haben das Lager vollautomatisiert eingebunden, sodass wir unsere Buchdecken in den Puffer einlagern und nach X Stunden wieder entnehmen können. Die Anlage ist hier kein klassisches Lager mit einer reinen Ein- und Auslagerstation, sondern ein Durchflusssystem: auf der einen Seite rein, auf der anderen Seite raus.
Finn Buttgereit: Warum ist das so, was waren die Beweggründe?
Julian Riesselmann: Wir haben eine Maschine vorgeschaltet, an der wir vor der Inbetriebnahme die Entnahme der Buchdecken manuell gemacht haben. Unser Ziel war, eine vollautomatisierte Strecke zu schaffen aus Buchdeckenfertigung, einem Puffermagazin und einer vollautomatisierten Entnahme. So haben wir uns überlegt, wie wir das hinbekommen. Wir haben mit unserem internen Maschinenbau bei CEWE einen Greifmechanismus entwickelt, der das Lagermagazin automatisch belädt, und auf der anderen Seite eine softwareseitige Lösung, die die automatische Auslagerung antriggert. So haben wir wirklich einen schön vollautomatisierten Prozess gemeinsam in der Lösung.
Finn Buttgereit: Wie lief die Zusammenarbeit, gerade bei der Integration mit dem Cobot, der das System belädt und entlädt?
Julian Riesselmann: Wie gesagt, das ist unser interner CEWE-Maschinenbau, der aber nicht an unserem Standort sitzt. Deswegen ist eine gewisse Distanz da. Wir haben dann dafür gesorgt, dass wir mit Cellgo zusammen ein kleines Projektteam aufbauen, das für die Umsetzung zuständig war. Und das hat wirklich von Tag eins an perfekt funktioniert.
Finn Buttgereit: Der Einsatz von Cellgo hier bei CEWE war eine typische Brownfield-Anwendung. Nimm uns kurz mit rein: Was waren hier die Restriktionen, und weswegen ist die Entscheidung für Cellgo gefallen?
Julian Riesselmann: Restriktion Nummer eins bei uns ist immer der Platzbedarf, der ist sehr beschränkt. Dementsprechend war es ein Riesenvorteil von Cellgo, dass sie mit ihrer Flexibilität in der Dimensionierung von zwei mal zwei Metern bis sehr groß alles liefern können, wodurch wir das super in unseren vorgegebenen Platz integrieren konnten. Zudem haben wir hier eine Deckenhöhe von rund drei Metern.
Finn Buttgereit: Das heißt, wenn ich jetzt in Deutschland ein CEWE-Fotobuch bestelle, läuft das durch diese Anlage?
Julian Riesselmann: Genau.
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Finn Buttgereit: Bei der Ziller GmbH & Co. KG ist ein Cellgo-System mit 2.000 Behältern im Einsatz. Herr Wiegand, wofür wird das hier verwendet?
Nikolaus Wiegand: Ja, wir nutzen das System als Versandlager. Wir lagern hier 3.500 SKUs mit 2 Millionen Stück, und das in Vorbereitung auf unseren Kommissionierprozess.
Finn Buttgereit: Wie hat die Einführung des Cellgo-Systems Ihren Prozess verändert? Wie lief die Kommissionierung vorher, und wie funktioniert sie heute?
Nikolaus Wiegand: Wir hatten vorher ein klassisches Regallager mit sehr vielen Fächern und langen Gängen. Unsere Mitarbeitenden mussten viel Strecke zurücklegen, um die nötigen Produkte aus den Regalen zu holen. Das hat jetzt ein Ende. Wir haben das Cellgo-System und können hier die Produkte abrufen. Die Boxen, das Material, die Produkte kommen zum Mitarbeitenden. Von dort aus kann dann gepickt und kommissioniert werden.
Finn Buttgereit: Wenn Sie in einem Satz sagen müssten, was Cellgo für Sie leistet, was würden Sie sagen?
Nikolaus Wiegand: Erhöhte Flexibilität, Entlastung der Mitarbeitenden und vor allem auch eine bessere Datenqualität bei den Lagerbeständen.
Finn Buttgereit: Bei der Ziller GmbH & Co. KG ist ein Cellgo-System mit sechs Carrier-Robotern im Einsatz, die insgesamt ca. 80 Behälterpräsentationen pro Stunde realisieren. Welche Systeme haben Sie sich vor der Investitionsentscheidung als mögliche Alternative angeschaut?
Nikolaus Wiegand: Wir haben uns vor der Investitionsentscheidung verschiedene Systeme angeschaut, von Lagerliften über klassische Regalsysteme bis hin zu großen Anlagen wie AutoStore. Entsprechend unserem Bedarf sind wir dann aber bei Cellgo gelandet. Das System ist modular und nicht zu groß, wir können es erweitern und haben damit die Flexibilität, die wir als kleines mittelständisches Unternehmen einfach brauchen.
Finn Buttgereit: Welche baulichen Restriktionen haben sich hier am Standort ergeben?
Nikolaus Wiegand: Wir haben stellenweise ältere Hallen, in einer davon stehen wir auch gerade. Das heißt: relativ unebene Böden und nicht die höchste Deckenhöhe. Deshalb haben wir ein System gesucht, das genau dort hineinpasst, ohne dass wir viel Platz verschwenden.
Finn Buttgereit: Was waren für Sie relevante Einsparpotenziale, die mit der Automatisierung einhergingen?
Nikolaus Wiegand: Gerade wir mit unseren vielen Produkten und vielen SKUs, ich habe es eben schon erwähnt: 3.500 SKUs mit 2 Millionen Produkten. Insgesamt liegen am Standort über 3 Millionen Produkte. Bei dem manuellen Lager, das wir früher hatten, gab es einen erheblichen Inventuraufwand. Die Inventurzeit von knapp einer Woche haben wir mittlerweile auf einen Tag reduzieren können.
Finn Buttgereit: Welcher Anteil der Inventurzeit entfällt dann auf das Cellgo-System?
Nikolaus Wiegand: Ach so, hier sind wir mit einer halben Stunde gut dabei. Wir werden zwar immer gefragt, ob wir ein, zwei Testpicks machen können, aber ansonsten ist das eine Sache von 30 Sekunden, würde ich sagen.
Finn Buttgereit: Das Cellgo-System bei der Ziller GmbH & Co. KG nutzt das Behältergewicht von 50 kg voll aus. Das war das erste industrielle System, bei dem das der Fall war, deswegen war auch die Projektphase zum Teil etwas herausfordernd. Wie haben Sie die Projektphase gemeinsam mit Cellgo erlebt?
Nikolaus Wiegand: Wir hatten produktbedingt eine harte Restriktion, nämlich die 50 kg, die wirklich funktionieren mussten. Zusammen mit der Firma Cellgo haben wir das aber hinbekommen. Am Anfang gab es hin und wieder mal ein kleineres Problemchen. Wenn das aufkam, war die Firma Cellgo aber sofort vor Ort. Wir konnten das Problem direkt bei uns in der Halle besprechen und gemeinsam an einer Lösung arbeiten, die dann auch schnellstmöglich umgesetzt wurde.
Finn Buttgereit: Wie funktioniert das System jetzt für Sie im Tagesgeschäft?
Nikolaus Wiegand: Das System funktioniert sehr gut. Wir können am Abend vorher bereits die Versandaufträge vorsortieren lassen, sodass wir am nächsten Morgen geringe Pickzeiten haben. So kann sich unsere Versandabteilung möglichst störungsfrei um die anderen Aufgaben wie Einlagerung und den eigentlichen Versand kümmern.
Finn Buttgereit: Würden Sie einem anderen Geschäftsführer die Zusammenarbeit mit Cellgo empfehlen?
Nikolaus Wiegand: Auf jeden Fall würde ich das empfehlen. Gerade das lösungsorientierte Handeln und das Brennen für das eigene Produkt haben uns in dem Vertrauen gestärkt, mit der Firma Cellgo genau den richtigen Partner gefunden zu haben, um unsere Lagerlösung hier bei der Ziller GmbH & Co. KG, aber eventuell auch in anderen Unternehmen zu realisieren.
Prüfen Sie, wie groß das Potenzial für Ihr Lager ist. Vereinbaren Sie gerne ein Gespräch mit uns und wir schauen uns gemeinsam Ihr Automatisierungspotenzial an.
Wir sind über die folgenden Kontaktmöglichkeiten erreichbar.